Auch in diesem Jahr – es ist bereits die 13. Taufe im See – bot die evangelische Kirchengemeinde Halle im Rahmen eines Open-Air-Gottesdienstes das Fest vor besonderer Kulisse an. Viele Familien- und Gemeindemitglieder saßen dicht gedrängt am Ufer des idyllisch gelegenen Heinrichsees im Hesseltal, um fünfzehn Täuflinge im Alter von 9 Monaten bis 24 Jahren bei der Aufnahme in die christliche Gemeinschaft zu begleiten. Dabei wurden die Jüngeren getragen von ihren Eltern oder Paten in der Nähe des Stegs im flacheren Wasser von den Pfarrern Bernd Eimterbäumer, Nicolai Hamilton und Tim Henselmeyer getauft, die Älteren mussten sich etwas weiter in den See hineinwagen, um gänzlich untergetaucht werden zu können. Bei den sommerlichen Temperaturen, die sich den 30 Grad näherten, hätte sich so mancher Gast sicher gern eine Abkühlung gewünscht und mit den Täuflingen getauscht
Pfarrer Nicolai Hamilton ging in seiner Ansprache dem Suchen und Finden von Glück nach. Ein überdimensionales Kleeblatt aus Pappe, auf das er eine Hand und ein Kreuz aus dem gleichen Material klebte, sollte zum einen die Gegenwart Gottes und zum anderen das Entscheidende, das Jesus für uns mit seinem Tod getan hat, verdeutlichen. „Ich bin geliebt – das muss ich mir nicht erarbeiten, es ist ein Geschenk! Gott ist nicht weit weg, er will uns begegnen – und in der Taufe ist er uns ganz nah.“
Sibylle, Sandra, Bernd und nochmal Sandra von der Gruppe „Leuchtfeuer“ begleiteten den Gottesdienst musikalisch; Gisela und Jana-Sophie Riese verteilten Handtücher an die durchnässten Täuflinge, die zudem eine schön gestaltete Taufkerze als Erinnerung erhielten. Im Anschluss wurde ein Grillfest mit Bratwurst, Salaten und Getränken gefeiert. -dag-