Mit Sven Borgsen und Florentine Enders übernimmt ein neues Geschäftsführungsteam die Verantwortung für die 23 evangelischen Kitas im Trägerverbund der Tageseinrichtungen für Kinder im Evangelischen Kirchenkreis Halle. Beide sind bereits seit mehreren Jahren eng mit der Organisation verbunden und bringen umfangreiche Leitungserfahrung mit. Sven Borgsen (42) war zuvor bereits als stellvertretender Geschäftsführer sowie als Fachberatung für Inklusion tätig. Florentine Enders (37) leitete mehrere Jahre die Tageseinrichtung für Kinder Bokel.
„Wir freuen uns darauf, die Arbeit gemeinsam weiterzuführen und die gute Basis, die geschaffen wurde, nachhaltig zu stärken“, sagt Sven Borgsen. Für die rund 1400 Kinder und mehr als 450 Mitarbeitenden soll Kontinuität, Verlässlichkeit und Qualität gesichert bleiben. „Der Trägerverbund bedeutet für die Kitas Orientierung, Unterstützung und Gemeinschaft“, beschreibt Florentine Enders den Anspruch der neuen Doppelspitze.
Mit dem Wechsel an der Spitze verbindet sich zugleich eine Verjüngung und ein Generationenwechsel in der Führung des Trägerverbunds. In den vergangenen Jahren konnten viele wichtige Entwicklungen angestoßen und erste Früchte dieser Arbeit geerntet werden. Auch in Zukunft stehen große Herausforderungen an – etwa die notwendige Weiterentwicklung des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz), um eine verlässliche Finanzierung zu sichern, sowie weitere Veränderungen im Kita-Bereich, auf die der Verbund vorausschauend reagieren will.
Notwendig wurde der Wechsel, da sich nach vielen Jahren engagierter Arbeit Marlene Ens aus der Geschäftsführung des Trägerverbunds verabschiedet. Ihr Einsatz und ihre Expertise haben die Gründung und den erfolgreichen Aufbau der Organisation entscheidend geprägt und eine Grundlage geschaffen, auf der die neue Doppelspitze nun aufbauen kann. „Wir sind dankbar für die vielen großen und kleinen Weichenstellungen, die Marlene Ens für die Zukunft unserer Kitas ermöglicht hat, und wünschen ihr für den neuen Lebensabschnitt alles erdenklich Gute und Gottes Segen“, sagt Superintendent Dr. André Heinrich.