Am 27. Januar wird in ganz Deutschland der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Schon beim FrauenTischGespräch der evangelischen Kirchengemeinde am Montag, den 19. Januar 2026 um 18 Uhr im Haus des Evangelischen Kirchenkreises in Halle wird Dr. Katja Kosubek, Leiterin des Museums Haller ZeitRäume fragen, wie es überhaupt dazu kommen konnte. Was geschah in Halle und Umgebung in den 1920er und frühen 1930erJahren?
Damals herrschte auch im Landkreis Halle ein reges politisches Leben: Frauen hatten erstmals das Wahlrecht und wurden für diese wichtige, demokratische Aufgabe speziell geschult. Sämtliche Parteien hielten gut besuchte Vorträge in den heimischen Gaststätten, sogar Carl Severing trat auf. Die meisten Veranstaltungen organisierte jedoch die NSDAP - mehr als alle anderen Parteien zusammen. Wie betrieb die junge Partei im Landkreis Halle Propaganda? Was machte die „Hitlerbewegung“ für viele attraktiv? Wie prägte der Nationalsozialismus den Alltag? Das Haus „Adolf-Hitler-Straße 37“ hatte dabei eine zentrale Bedeutung im Landkreis Halle.
Die Frauenarbeit im Kirchenkreis Halle lädt zu diesem nächsten FrauenTischGespräch zum Themaein. im Haus des Kirchenkreises, Martin-Luther-Straße 11, in Halle. Wie immer ist es ein Vortrag mit Essen und anschließender Gesprächsrunde.
Um Anmeldung wird gebeten bei Brigitte Feibig-Oberst unter 05201-16630 oder B.Feibig-Oberst@gmx.de