Am 29. Januar beginnen die 62. Haller Bach-Tage unter dem Motto „Lebenswege – Meilensteine“. Hochkarätige internationale Ensembles, traditionsreiche Kirchenmusik sowie innovative Formate machen das Klassikfestival zu einem besonderen kulturellen Höhepunkt in Halle (Westf.). Wer sich kurzfristig noch Karten sichern möchte sollte schnell sein, denn einzelne Konzerte sind bereits ausverkauft und bei den meisten Konzerten auch bereits die besten Sitzplatzkategorien.
Den Auftakt am 29. Januar macht die Marienvesper von Claudio Monteverdi, die als vielfältiges Werk, in dem Melodie, Polyphonie, Monodie, Rhythmik und der spezifische Einsatz von Instrumenten zu affektreichen und spannungsvollen Passagen kombiniert werden, überzeugt.
Das Konzert im Storck-Treffpunkt am 31. Januar wird in diesem Jahr zweimal gespielt, um jeweils 16 und 20 Uhr. Die lautten compagney aus Berlin unternimmt eine aufregende Zeitreise in drei Jahrhunderte klingender Musikgeschichte. Das Konzert um 16 Uhr ist fast ausverkauft, für die Aufführung um 20 Uhr sind noch Karten erhältlich.
Auch das Konzert am 1. Februar verspricht ein Klangerlebnis zu werden. Das sechsköpfige Vokalensemble Ingenium nimmt das Publikum mit auf eine musikalische Lebensreise, auf der geistliche und weltliche Musik thematisch vermischt und „Brücken“ zwischen beiden (vermeintlich getrennten) Stilrichtungen aufgezeigt werden.
Wenige Karten sind noch für das Konzert „Our American Journey“ am 3. Februar von Chanticleer aus San Francisco erhältlich. Weltweit bekannt für sein vielseitiges Repertoire und seine Virtuosität, begeistert das Grammy-prämierte Vokalensemble mit außergewöhnlicher stimmlicher Präzision, klanglicher Reinheit und stilistischer Ausdruckskraft.
Das besondere Format „Haller Dreierlei“ am 7. Februar führt die Besucher*innen an drei verschiedene Orte in Halle. Im Martin-Luther-Haus, in der St. Johanniskirche sowie in der Passage der Kreissparkasse Halle-Wiedenbrück werden jeweils neben dem musikalischen und literarischen Genuss auch ein kulinarischer Snack und Getränke gereicht.
Das Konzert am 8. Februar zeichnet den Lebensweg einer außergewöhnlichen Frau nach: Der Cembalistin, Mäzenin und Musikaliensammlerin Sara Levy, die auch eine enge Bindung zur Familie Bach hatte. Das Ensemble Salon Violet aus Berlin hat aus der umfangreichen Sammlung Levys ein Programm zusammengestellt, das Werke der Bach-Familie mit selten gespielten Kompositionen der Berliner Klassik verbindet.
Ihren krönenden Abschluss finden die Haller Bach-Tage mit der Aufführung der Matthäus-Passion, die am 14. Februar in der St- Johanniskirche in Halle und am 15. Februar in der St. Johanniskirche in Bielefeld aufgeführt wird.
Karten sind online unter www.haller-leben.de oder jeweils an der Abendkasse erhältlich.
Hier gibt es das Programm zum Download